Markencheck: Coca-Cola

19. Mai 2014

Coca-Cola – Das ist das Kultgetränk aus dem USA. Bereits vor über 100 Jahren erfand der Apotheker John Stith Pemberton den koffeinhaltigen Softdrink. Seine genaue Zusammensetzung ist bis heute ein Geheimnis.

Erst kürzlich überlegte Discounter Lidl, das Kultgetränk aus seinen Regalen zu verbannen. Im ARD-Markchencheck erfahren wir mehr über die Rezeptur, Werbewirkung und mögliche Gesundheitsrisiken des geheimnisvollen Getränkes.

Was die meisten nicht wissen ist, dass die Coca Cola Company nicht nur die berühmte Coke produziert, sondern auch zahlreiche andere Getränke wie Fanta, Sprite, mezzo mix, Apollinaris ViO, Nestea und viele andere, wie z.B. Bonaqua, Georgia, Powerade u.v.m. Die Coca Cola Company ist also ein riesen Monopol, das seine Getränke in fast alle Länder der Welt, mit Ausnahme von Kuba, Nordkorea und Birma, verkauft.

Produziert wird die Coke in lokalen Fabriken. Hauptbestandteile sind neben Zucker, Aromastoffe und Kohlensäure sowie Wasser aus umgebenden Trinkwasserseen. Die genaue Rezeptur ist allerdings bis heute ein Geheimnis und wird daher vom Markencheck als einzigartig bezeichnet.

Auf einen Liter Coca-Cola kommen über 100 Gramm Zucker, was in etwa 35 Stück Würfelzucker entspricht. Laut Angaben der WHO liegt die empfohlene Tagesmenge an Zucker bei ca. 60 Gramm. Dazu kommt der vergleichsweise hohe Anteil an Koffein, der vor allem von Eltern gerne außer Acht gelassen wird. Außerdem greift der Säuregehalt im Getränk, der mit dem von Essig zu vergleichen ist, die Zähne an. Das Gesundheitsrisiko wird dementsprechend von vielen unterschätzt.

In Sachen Werbung allerdings ist Coca-Coca vielen anderen Herstellern um einiges voraus. Die Werbespots und Reklametafeln suggerieren Spaß, Jugend und Lebensfreude. Untersuchungen der Berliner Charité haben sogar gezeigt, dass Coca-Cola positive Emotionen aktiviert, schon alleine beim Ansehen des Labels. Die Werbewirkung kann somit vom Markencheck als phänomenal eingestuft werden.

Anders sieht es leider bei der Fairness aus. So ist es beispielsweise keine Seltenheit, dass Coca-Cola in Entwicklungsländern wie Indien produziert wird; einem Land, in dem die meisten Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben und Bauern ihre Felder nicht bewirtschaften können, weil das Grundwasser ausgebeutet wird. Zwar unterstützt das Unternehmen Schulen und Wasserprojekte in Indien mithilfe spezieller Anlagen zur Wassergewinnung, doch sind viele Anlagen gar nicht bis schlecht gewartet und somit nicht funktionstüchtig. Die Fairness der Coca Cola Company ist daher, laut ARD-Markencheck, unzureichend.

Sehen Sie hier die Doku in voller Länge:

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"Markencheck: Coca-Cola" wurde geschrieben von Stephi.

    Kommentare

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