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Filialen finden und Öffnungszeiten von Aldi Nord

eine Telefonnummer steht derzeit noch nicht zur Verfügung

Aldi Zahlungsarten: bar, EC-Karte (Girocard-plus-PIN-Code)

Alle Märkte haben in der Woche von 8.00 – 20.00 Uhr geöffnet. Am Samstag mindestens von 8.00 – 18.00 Uhr.

Fragen rund um Aldi-Nord

Kann ich bei Aldi online bestellen?

Nein, derzeit ist das leider noch nicht möglich, aber für die Zukunft nicht komplett ausgeschlossen.

Kann ich bei Aldi mit Kreditkarte(Visa oder Mastercard) bezahlen?

Nein, dies ist leider nicht nicht möglich. Aktuell kann man per EC-Karte oder bar bezahlen.

 

Aldi Nord

Aldi Nord ist der klassische Discounter mit einem hohem Anteil an Eigenmarken. In der Branche gilt Aldi Nord als der letzte Vertreter der sogenannten Hard-Discounter. Demnach wird zumeist alles abgelehnt, was auch nur im Ansatz nach “Firlefanz”, “Pomp” oder “technischem Schnickschnack” aussieht.

Aldi Nord hat mehr als 2.500 Filialen. Das Filialnetz erstreckt sich von der oberen Hälfte Deutschlands über die neuen Bundesländer außer Sachsen-Anhalt.  Der durchschnittliche Aldi-Nord-Markt führt 800 Artikel. Davon sind rund 80 bis 90 Prozent des Sortimentes Handelsmarken.

Die Aldi Märkte im Norden machen einen durchschnittlichen Jahresumsatz von etwa 4 Millionen Euro pro Markt. Die Läden haben eine Größe zwischen 400 und 800 Quadratmeter.

Zu den Lieferanten von Aldi Nord gehören neben einigen auf  Handelsmarken spezialisierten Unternehmen wie “Stute” auch Markenhersteller wie “Müller Milch”, “Bauer Joghurt”, “Böklunder” und “Wiesenhof”. Bei Aldi Nord steht der Hersteller immer auf der Verpackung.

Seit Ende 2012 bzw. Anfang 2013 findet man im Aldi Nord Angebot mehr und mehr Markenprodukte, wie Coca Cola oder auch Nutella.

Wer gern mehr wissen möchte zu Aldi Angeboten bzw. deren verschiedenen Angebotszeiträumen, sollte sich vielleicht einmal unseren Aldi Prospektdschungel ansehen. Dort erfahren Sie mehr, wann das Aldi Prosepkt erscheint und wann man wieder mit günstigen Aldi Nord Angeboten rechnen kann.

Aldi Geschichte

Das Unternehmen wurde 1913 als Krämerladen von “Mutter Anna Albrecht” in Essen gegründet. Im Jahr 1946 (kurz nach dem Krieg) übernehmen die beiden Brüder Karl und Theodor Albrecht dieses Familiengeschäft. Schon bald wollen sie mehr und verschreiben sich der Expansion. In den Folgejahren übernehmen sie nach und nach weitere Geschäfte im Ruhrgebiet. Bis zum Jahr 1960 umfasst das Unternehmen bereits mehr als 300 Filialen.

Das Jahr 1960 stellt auch zugleich einen Wendepunkt in der Unternehmensgeschichte dar. In diesem Jahr entstand das Aldi-Konzept, so wie wir es heute kennen. Die beiden Brüder beschlossen, ab sofort getrennte Wege zu gehen und gründen die beiden rechtlich eigenständigen Unternehmensgruppen ALDI NORD und ALDI SÜD. Über den Grund der Trennung gibt es vielerlei Gerüchte. Am hartnäckigsten (und wohl am glaubhaftesten) hält sich die Begründung, dass sich die Brüder darüber zerstritten haben, ob sie Zigaretten ins Sortiment aufnehmen sollten. Diese Differenz konnten sie wohl nicht beilegen und so teilten sie das Aldi-Reich gewissermaßen auf. Karl erhält die Läden südlich des Ruhrgebietes und Theo die nördlichen.

Die Trennung wird jedoch auf lange Jahre nach außen nicht wirklich sichtbar dokumentiert. Die Firmen sind zwar rechtlich selbständig aber außer den verschiedenen Farben des Logos bleibt zunächst alles gleich. Die wohl wichtigsten Gemeinsamkeiten haben sich bis in die heutige Zeit bewahrt. So ordern die Aldi-Einkäufer im Große und Ganzen bei denselben Lieferanten. Darüber hinaus ist bekannt, dass die Firmenzentralen sowohl Konditionen als auch Preise miteinander abgleichen. Es ist daher schon ein Vorteil, wenn die jeweiligen Hauptverwaltungen nur wenige Kilometer auseinanderliegen; die des Nordens in Essen, die des Südens in Mülheim an der Ruhr.

Erst im Jahr 2000 grenzt sich Aldi Süd deutlicher vom Nord-Bruder ab und fügt dem Firmenlogo den Zusatz “Süd” hinzu.

Beide Brüder führen ihre Unternehmen äußerst erfolgreich und schaffen es, mit ihrem Aldi-Prinzip den deutschen Einzelhandel zu revolutionieren. Sie werden sinnbildlich zum ersten Discounter Deutschlands. Die Beschränkung des Sortiments auf ein paar hundert Artikel, keine Markenprodukte, stattdessen Eigenmarken mit guter Qualität, niedrige Preise, schlichte Verpackung, karge Läden, keinerlei Marketing – das Motto könnte lauten: Wenig Pomp und Show, dafür gut und günstig.

Insgesamt betrachtet ist Karl Albrecht der etwas aktivere der beiden Brüder. Bereits im Jahr 1967 wird ihm Deutschland zu klein und er expandiert (auch aufgrund der geografischen Gegebenheiten) nach Österreich und übernimmt die Ladenkette Hofer.

Der Bruder will nicht nachstehen und wagt den ganz großen Sprung – in die USA. In den 70er Jahren steckt die USA in der Rezession und der Dollar-Kurs war gering. Theo Albrecht plante den Aufbau einer der deutschen Aldi-Struktur vergleichbaren Organisation in den USA. Letztlich scheute er aber doch das Risiko und beteiligte sich stattdessen an verschiedenen amerikanischen Handelsfirmen. 1979 übernahm er schließlich den Filialisten Trader Joe’s und baute ihn zu einem Delikatessen-Discounter aus, der mittlerweile über 300 Läden in den USA betreibt und hochprofitabel ist.

Der “Bruderkampf” wird über all die Jahre weitergeführt. So wagt sich im Jahr 1976 auch Karl Albrecht in die USA und übernimmt mit Aldi-Süd 50 Läden der Ladenkette “Benner Tea of Iowa”. Über die weiteren Jahre erschließen die Brüder wechselseitig weitere Länder, vornehmlich in Europa.

Kurios in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass beide Aldi-Brüder dem Aldi-Prinzip teilweise bis an die Grenze der Sturheit treu bleiben. Da kann einem das US-Management von Aldi (sowohl Nord als auch Süd) fast schon leid tun, wenn es den US-Konsumenten erklären muss, warum ein Quarter in die Einkaufswagen gesteckt werden muss,  10 Cent für eine Plastiktüte berechnet werden, kein Personal die Tüten packt und der Wagen nach erledigtem Einkauf  auch noch wieder zurückgebracht werden muss, um den Quarter zurück zu erhalten. Für gewöhnlich sammelt in den USA das Personal die Einkaufswagen direkt auf dem Parkplatz wieder ein, die Tüten sind kostenlos und Personal ist beim Packen behilflich.

So konsequent, wie die Brüder mit ihrer gemeinsamen Marke die Welt erobern, so unterschiedlich haben sich die Philosophien der beiden Unternehmensteile über die Jahre in Deutschland entwickelt. Seit der Spaltung entfernt sich Aldi Süd immer weiter von der reinen Lehre des Harddiscounters. Aldi Süd überraschte die Kunden beispielsweise als erster mit Neuerungen wie automatischen Türen und Scannerkassen. Der Norden hingegen weicht nur behutsam von der Ursprungsidee ab – und auch nur dann, wenn sich die Experimente des Südens als erfolgreich erweisen.

Auch international ist Aldi zweigeteilt: Aldi Nord betreibt die Aldi Märkte in Belgien, Dänemark, Frankreich, Luxemburg, Niederlande, Spanien und Polen.

Aldi Süd ist im Ausland zuständig für Österreich (unter dem Namen Hofer), Slowenien, die Schweiz, Australien, England, Irland, und den USA.

 

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