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Das Sammeln von alltäglichen oder kuriosen Gegenständen gehört zu den liebsten Hobbys der Deutschen. Besonders beliebt ist das Sammeln von Münzen. Dieses kann als Hobby aus wissenschaftlichem Interesse betrieben werden. Letzteres bezeichnet man im Übrigem auch als Numismatik. Dabei beschäftigt man sich vor allem mit der Geschichte des Geldes, insbesondere der Münze. Besonders im griechischen und römischen Altertum zählt die Münze als Primärquelle für die Wirtschafts- und Kulturgeschichte des jeweiligen Volkes.

Hobbysammler hingegen konzentrieren sich mehr auf Kursmünzen. Dies können zum Beispiel alte Kursmünzen aus der D-Mark- oder Reichsmark-Zeit sein oder aktuelle Umlaufmünzen europäischer Nationen oder anderer Länder. Ebenso gibt es die sogenannten Sammlermünzen. Deren Zweck besteht darin, an Münzensammler verkauft zu werden, oftmals zu einem erheblichen Aufpreis zum eigentlichen Materialwert. Im Gegensatz zu normalen Münzen, haben Sammlermünzen meist einen höheren Nennwert als im Üblichen Zahlungsverkehr und bestehen oft aus Edelmetall.

Der wichtigste Typ von Sammlermünzen ist die Gedenkmünze. Sie wird geprägt, um bekannte Persönlichkeiten zu ehren oder an besondere Ereignisse der Geschichte zu erinnern, wie beispielsweise die Gedenkmünze anlässlich der ersten bemannten Mondlandung. Doch die meisten Münzensammler spezialisieren sich auf ein bestimmtes Themengebiet. Dies kann zum Beispiel eine spezielle geographische Region, historische Epoche, unterschiedliche Motive oder Münzsammlungen zu bestimmten Anlässen wie zu den Olympischen Spielen sein. Unterschieden wird dabei in der Regel zwischen Typen- und Jahrgangssammlungen.

Ein weiteres sehr populäres Sammelgebiet ist der Euro. Durch die Einführung der europäischen Einheitswährung hat das Münzensammeln zahlreiche neue Anhänger gefunden. Die verschiedenen Rückseiten der Euromünzen haben etwa eine Million neue Sammler dazu bewegt, in dieses Hobby einzusteigen. Doch nicht nur das Sammeln von Münzen, sondern auch das Briefmarkensammeln ist bei vielen, zumeist männlichen, Mitbürgern äußerst beliebt.

Das Sammeln von Briefmarken wird in der Wissenschaft als Philatelie bezeichnet und begann kurz nach der Ausgabe der ersten Briefmarke der Welt am 6. Mai 1840 in Großbritannien. Damals nutzte man die Briefmarken allerdings noch zum Bekleben von Lampenschirmen oder Tapeten, worunter die Sammlerstücke zumeist sehr litten. Später kamen dann die ersten Alben auf den Markt, in die man die Briefmarken ordentlich und systematisch einkleben, jedoch nicht mehr lösen konnte. Nach einigen provisorischen Lösungen kam dann schließlich das Album mit Klemmtaschen, in denen man die Marken ganz einfach aufbewahren und zum Tausch herausnehmen konnte.

Genau solche Alben, wie auch spezielle Aufbewahrungsalben für Münzen werden noch heute von Sammlern verwendet. Ebensolche findet man auch häufig in den Regalen der supermärktlichen Literatur- und Schreibwarenabteilung. Doch nicht nur Sammelalben, sondern auch Handbücher zum Thema Münzpflege oder Kataloge zu Briefmarken und Münzen werden immer häufiger in genannter Institution oder mit etwas Glück auch beim Discounter um die Ecke angeboten – preisgünstig, informativ und ein Muss für jeden leidenschaftlichen Sammler.

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