Verhängnisvolle Süßigkeiten

10. April 2012

Ostern ist vorbei! Die Osterdekoration verschwindet nun langsam aus den Vorgärten und Schaufenstern der Geschäfte, letzte eingefärbte Eier und Schokohasen schwirren einsam in den Regalen der Supermärkte und auch die Süßigkeitenvorräte Ihrer Kinder neigen sich langsam dem Ende zu.

Ein Glück, denn ein Großteil des Naschwerks ist alles andere als förderlich für die Gesundheit Ihres Kindes. Mittlerweile gelten rund 15% der deutschen Kinder als zu dick, 6% als adipös und sogar 1% leidet bereits an schwerwiegenden Krankheiten wie Kinderdiabetes.

Im vergangenen Jahr testete der Verbraucherschutzverein Foodwatch 1.514 Produkte, die Kinder ganz gezielt ansprechen sollen. Das ernüchternde Ergebnis: rund ¾ der Kinderprodukte landen an der Spitze und somit in der roten Kategorie der aid-Ernährungspyramide und sollten demnach nur sehr sparsam konsumiert werden,  doch im Durchschnitt essen die Kinder weit mehr als 200% der empfohlenen Menge an Süßwaren und nur die Hälfte der empfohlenen Menge an Obst und Gemüse.

Hinzu kommt, dass die meisten Süßigkeiten nicht nur Unmengen an Fett an Zucker, sondern auch bedenkliche  Zusatzstoffe enthalten, die der Gesundheit Ihres Kindes schaden können. Vetrauen Sie also nicht den Werbeslogans der Lebensmittelindustrie, denn der Zusatz „mit wertvollen Vitaminen“ suggeriert gesunde Ernährung bei einem hohen Zucker- und Fettanteil und trägt somit zur gezielten Verbrauchertäuschung, sowie zur Fehlernährung der Kinder bei.

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"Verhängnisvolle Süßigkeiten" wurde geschrieben von Stephi.

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