Greenwashing bei Coca-Cola

17. Juli 2014

Dass die Coca-Cola Company nicht gerade einen Award für Umweltschutz verdient hat, wissen wir spätestens seit dem Markencheck Coca-Cola, der erstmalig in 2012 im ARD ausgestrahlt wurde. Das zuckerhaltige Getränk schadet nicht nur Bauern in Indien, denen die Brunnen von benachbarten Fabriken leergepumt werden, sondern auch der Gesundheit.

Ein Liter Coca-Cola enthält über 100 Gramm Zucker, also rund 35 Stücke Würfelzucker. Hinzu kommt der hohe Säuregehalt, der durchaus mit dem von purem Essig vergleichbar ist und der Koffeinanteil. Coca-Cola macht also langfristig gesehen nicht nur dick, sondern zerstört auch noch die Zähne und das Gehirn.

Um vom Image des ewigen Dickmachers wegzukommen, hat sich die Coca Cola Company nun etwas ganz Neues ausgedacht: Die Coca-Cola Life. Coca-Cola Life wurde erstmalig im Jahr 2013 in Argentinien und Chile auf den Markt gebracht. Ab September 2014 wird das Getränk dann in Großbritannien und Schweden zu kaufen sein.

Das neue Softgetränk im grünen Gewand ist eine „Low-Calorie“ Version des Kultgetränkes, dass den natürlichen Süßstoff Stevia, statt künstlicher Süßstoffe, enthält. Demnach hat die grüne Coke rund 60 Prozent weniger Kalorien, als die herkommliche Cola. Mit der Coca-Cola Life springt nun auch die Coca Cola Company auf den Greenwashing-Zug auf.

Ob und wann sich dieser Trend auch in Deutschland durchsetzten wird, steht allerdings noch in den Sternen.

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"Greenwashing bei Coca-Cola" wurde geschrieben von Stephi.

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